Vor meinem zweiten Kapverden-Besuch (1999), ebenfalls im Monat November wusste ich bereits zu Hause, dass ich für ein paar Tage die Vulkaninsel Fogo (Feuerinsel) besuchen würde. Drei lange Wochen hatte ich dieses mal Zeit, drei Tage davon allerdings ohne Koffer, der war in Frankfurt auf eine andere Reise gegangen, fand sich dann aber nach einem Umweg über Lissabon in Portugal und wieder Frankfurt endlich auf Sal ein.
Nach einer Woche relaxen auf Sal im Hotel ‚Odjo d’Aqua‘ mit allerbester Lage direkt am Meer, ging es frühmorgens mit einer kleinen einmotorigen Propellermaschine ab in Richtung Vulkaninsel FOGO.
Die Gangway dieser Sardinendose bestand übrigens aus einer Trittleiter, die es empor zu klimmen galt. Wir überflogen die Inseln Boa Vista, Maio sowie Santiago und landeten im Hauptort Sao Filipe. Ein Mensch aus dem kleinen Reisebüro auf Sal hatte mir spätabends noch ein großes Paket übergeben, welches ich einem gewissen Signore Luigi Zanini übergeben sollte. Ich wunderte mich zwar ein wenig, aber spätestens auf Fogo wurde mir klar, dass man auf diese Art Transportkosten zwischen den Inseln einsparen kann.
Der Flug, etwas holprig, dauerte ungefähr eine Stunde und man konnte bereits schon lange vor der Landung den großen, wie mit einem Lineal gezogenen Vulkan Pico de Fogo (2.829 m) ausmachen. Er ist übrigens der zweithöchste Berg nach dem Pico de Teide (höchster Berg Spaniens) auf Teneriffa (ca. 3.900 m) im Atlantik und der höchste Cabo Verdes.
Die kreisrunde Insel ist auf ihrer Ostseite bedeutend steiler als der übrige Teil, was daherkommt, dass der Pico sich auf der alten Caldeira aufgebaut hatte und dabei die alte Krater-Ostwand sprengte. Der dunkle Vulkankegel ist praktisch von jeder Stelle der Insel aus zu sehen, er beherrscht somit das gesamte Bild Fogos. Auf mich machte die Insel den Eindruck als bestehe sie ausschließlich aus einem einzigen gewaltigen Vulkan, einem wahren Bilderbuchvulkan, denn selbst Experten sind sich einig, dass es sich bei dem Pico de Fogo um den am symetrischsten geformten Vulkan der Welt handelt.
Übrigens: Der sympathische Herr Zanini, der das mitgebrachte Paket freudestrahlend in Empfang nahm, war nun auch gleichzeitig der Reiseführer auf Fogo. Er begrüßte uns am kleinen Sandpisten- Flughafen in S. Filipe wie alte Freunde und wir fühlten uns, dank seiner netten Art gleich wohl. Er lebt seit einigen Jahren auf Fogo und führt mit seiner deutschen Frau ein kleines Restaurant namens Le Bistro in S. Filipe, welches unsere Gruppe - ca. 15 Personen - später besuchen sollte.
Wir wurden auf drei Autos verteilt, davon 2 Pickups. Glücklicherweise erwischte ich einen Platz in dem geschlossenen Wagen, da mir von früheren Touren die Tortur offenen Fahrens gut in Erinnerung geblieben ist. Bevor ich richtig Platz genommen hatte, rollte der Konvoi bereits los.
Die Fahrt führte über Sao Felipe in Richtung Cha Das Caldeiras (dem ursprünglichen Kraterboden), durch eine überwältigende Vulkanlandschaft, die zu meinem Erstaunen sattes Grün zeigte, was ganz im Gegensatz zum wüstenhaften Sal stand.
Man sieht mediterrane Pflanzen, wie mannshohe Rizinusbüsche, Kaffeesträucher, Cashewnussbäume, selbst Obstbäume und diverse Gemüsesorten, vor allem Bohnen wachsen in der fruchtbaren Vulkanerde und immer wieder sieht man Weinstöcke, die, vom häufigen Wind geplagt, sich zum Boden hin krümmen, um dann lieber windgeschützt waagerecht weiter zu wachsen.
Selbst wem die Vulkanlandschaften der Kanareninseln Teneriffa, Lanzarote oder gar La Palma bekannt sind, kann sich auch nur annähernd ein Bild davon machen, was Fogo an grandiosen Vulkanlandschaften zu bieten hat. Immer wieder entdeckte ich Häuser, die sich an den unmöglichsten Stellen befanden, so einige in einem schwarzen, inzwischen natürlich erkalteten Lavastrom. Kleine Ansiedlungen befinden sich mitten in diesen kühl wirkenden Steinwüsten. Man sieht außergewöhnliche Gebilde von Blocklavamassen, Schneckenformen, Stricklava, Zopfmustern, große schroffe Basaltbrocken sowie hohe aufrechtstehende Basaltsäulen und Tuffsteine der verschiedensten Größen und Einfärbungen in dieser fast bedrohlich wirkenden tiefschwarzen Landschaft. Ich war abermals überwältigt von der außergewöhnlichen und doch so unterschiedlichen Schönheit der Kapverden.
Einige Kilometer vor Cha das Caldeiras am Südrand der Caldeira hielt der Konvoi an und Signore Zanini, ein hervorragender Reiseführer, berichtete unter anderem ausgiebig über den jüngsten Vulkanausbruch 1995, der 44 Jahre hatte auf sich warten lassen. Drei Wochen lang bedrohten Lavaströme die Bewohner des Kraterdorfes, die dann schließlich doch evakuiert wurden und in Notunterkünften untergebracht werden mussten, da sich der glühende Lavastrom quer durch die Caldeira seinen Weg suchte. Glücklicherweise ist hierbei kein Mensch zu Schaden gekommen.
Bereits kurz nach dem Ausbruch war das Unheil unverkennbar. Nicht nur einige Häuser einschließlich der Durchgangsstraße hatte die glühende Lavamasse unter sich begraben, sondern ebenfalls das komplette Weinanbaugebiet der Kooperative sowie auch deren Gebäude.
Gerne nennt man die Bewohner Fogos auch Fogueteiros (Feuerwerker), was die verängstigten Leute sicherlich nicht unbedingt witzig finden. Tremulos werden die harmlosen Erdbeben genannt, die gerne einem Vulkanausbruch vorausgehen und als Fumarolen (aufsteigende Rauchsäulen) werden die aktiven Nebenkrater bezeichnet. Den Nebenkrater, der am 2. April 1995 große Lavabrocken mit gewaltiger Kraft über mehr als 400 m weit durch die Luft geschleudert hatte, galt es nun zu besteigen.
Während die eine Hälfte der Gruppe es vorzog, das Geschehen von unten zu betrachten, machte sich die andere, zu der ich gehörte, auf den, wie Signore Zanini es bezeichnete, ungefähr 1,5 stündigen „Spaziergang.“ Bereits nach 20 Minuten, die nur leicht ansteigend durch lockeres Lavageröll führten, konnte von Spaziergang keine Rede mehr sein, denn für eine ungeübte, nicht trainierte Touristengruppe ging es nun schon ganz schön steil bergauf. Niemand war, was vor allem das Schuhwerk betrifft, hierauf vorbereitet. Den beiden einheimischen Führern, an den Füßen nur mit Sandalen bekleidet, machte es scheinbar überhaupt nichts aus, über scharfes Lavagestein zu laufen. Konditionsmäßig zu Hochleistungssportlern zählend gingen sie, Walkman im Ohr, möglicherweise, um nicht dauernd dumme immer wiederkehrende Fragen beantworten zu müssen, im Eiltempo voraus.
Ein etwas stärker beleibter Herr, der inzwischen seine Zunge als dekorative rote Krawatte zum weißen Polohemdchen trug half aufopfernd einer älteren Dame, die mehr und mehr an Luftmangel litt und häufig stolperte.
Ich machte mich keineswegs lustig darüber, denn kurz vor dem Ziel hatte auch ich einen kräftigen Durchhänger, was zur Hälfte psychisch bedingt war. Wir hatten nämlich einen kleinen Stop eingelegt, da es bis dahin ständig über kleines und großes Lavageröll immer nur bergauf ging, und diesen Stop nahm ich wahr, um mich auf einem großen Lavabrocken kurz auszuruhen. Bevor ich mich auf den Brocken niederließ, machte ich den Fehler, eine kleine Drehung vorzunehmen, was mir erstmalig den Blick nach hinten erlaubte.
..........kurzer Herzstillstand!
Hier war ich hochgekraxelt, über diesen schmalen Grat und in welch schwindelerregender Höhe befanden wir uns jetzt? Da ich bisher ständig nur mit dem Aufstieg, der all’ meine Kraft beanspruchte, beschäftigt war, hatte ich bis jetzt keine Zeit gefunden, zurückzublicken oder aber mir auch nur den geringsten Gedanken darüber zu machen, was ich als höhenängstlicher nicht schwindelfreier Mensch hier veranstaltet hatte. Augenblicklich brach mir der Angstschweiß aus. Viel Zeit zur Überlegung blieb mir nicht, da die beiden Führer zum Aufbruch riefen. Direkt vor uns tat sich eine senkrechte Wand auf. Die übrigen Laienbergsteiger hatten sie bereits bemerkt und wägten sich am Ziel. Ehrfürchtig hatten sie in das vor der Wand befindliche tiefe Loch geschaut und einige hatten es wohl auch fotografiert, da sie annahmen, es sei das 95-er-Loch. Inzwischen, halbwegs wieder zu Kräften gekommen fragte ich die Führer, ob wir nun den Rückweg antreten würden. Zwar wurde mir ganz Elend bei dem Gedanken, den gleichen Weg bergab rutschen zu müssen, denn aufrecht zu gehen, wäre mir aus Angst niemals möglich gewesen, dennoch hatte ich es eilig, wieder talwärts zu kommen.
Die beiden lachten nur und meinten, nein, dort - auf die Steilwand zeigend - müssen wir noch hoch und dann haben wir in kürze das Ziel erreicht. Die übrigen Leute der Gruppe nahmen es als Scherz auf, als ich ihnen das Gesagte übersetzte und auch für mich war klar, die beiden machen sich einen Spaß mit uns.
Nein, dem war nicht so. Wir mussten, koste es, was es wolle, dort hoch. Den gleichen Weg zurück könnte man auf gar keinen Fall nehmen, das wäre viel zu gefährlich klärten die Wanderführer uns auf. Dort hoch, wie soll das gehen?
Es ging, und zwar folgendermaßen: Einer der beiden schob den anderen nach oben, der sich wie ein Klammeräffchen weiter hochzog. Dann war ich, leichtester Teilnehmer, an der Reihe. Ehe ich mich versah, wurde ich angehoben, aufwärts geschoben und von oben mehr oder weniger wie ein Sandsack hochgezogen. Jetzt war mir sowieso alles egal und ich konnte in diesem Moment auch gar keinen klaren Gedanken mehr fassen. Der Junge, der mich hochgezogen hatte ordnete an - er sah wohl, was mit mir los war - mich auf der Stelle auf den Boden zu setzen, um dort auf ihn zu warten, was ich brav befolgte.
Wie man die übrigen Leute der Gruppe, die nach und nach zu dem Fleck kamen, auf dem ich bewegungslos verharrte, hier hoch bekommen hatte, wird mir bis heute ein Rätsel bleiben. Ein junger Mann war mit von der Partie, der sich zuvor damit gebrüstet hatte, vor einigen Jahren den Kilimandscharo in Tansania bestiegen zu haben. Allerdings war auch er ganz schön geschafft, als er endlich oben ankam.
Dort hoch oben sitzend habe ich mich erstaunlicherweise schnell erholt, welches die Fotos, die ich machte, beweisen. Die Aussicht war hervorragend und unbeschreiblich schön. Von hieraus konnte man die gesamte weite Caldeira sowie den aus der flachen Caldeira ragenden äußeren alten und bizarren Caldeirarand (Ringkratergebirge) von ca. 1.000 m Höhe und den sich ca.1.200 m erhebenden Zentralvulkan Pico überblicken.
Auch konnte man, zwar winzigklein nur, die drei Fahrzeuge auf der tief unter uns liegenden Straße wahrnehmen. Von dieser Stelle aus, so erfuhr ich später, hatte uns der Chef der beiden Führer ständig mit dem Fernglas beobachtet. Für den „Fall der Fälle“ vielleicht?
Jetzt, so sagten uns die Führer, sei es ein Leichtes, den Nebenkrater zu erreichen. In der Tat ging es über einen ebenen, glatten Grat, allerdings über 2.200 m hoch, weiter bis zum Nebenkrater, in dessen Vertiefung sich viel Geröll und verschiedenfarbige Felsbrocken befanden. Aus diesem Schlund nun hatte der Pico do Fogo 1995 kräftig gehustet und gespuckt. Es war wahrhaftig ein einmaliges Erlebnis hier zu stehen und in dieses Loch hineinzublicken. Etwas weiter vorne auf der rechten Seite versperrte ein Felsvorsprung den Blick. Als wir diesen passiert hatten tat sich ein überwältigendes unbeschreibliches Bild auf.
(Aus zwei Fotos zusammengesetzt.)
Direkt vor einem liegend, zum Anfassen nahe, die mächtige, schwarze restliche Spitze des Zentralvulkans und vor ihm unzählige Löcher, die hellgelben Schwefel ausgespuckt hatten. Die hier oben dünnere Luft war erfüllt vom dem Schwefelgeruch und in sekundenschnelle vergaß ich die vorherige Anstrengung, die gepaart war mit wirklichen Angstzuständen. Die Sohlen meiner Turnschuhe schienen zu glühen, so heiß war die Erde unter meinen Füßen. Alle Personen der Gruppe hatten in diesem Moment einen ausgesprochen glücklichen Gesichtsausdruck und es fielen Sätze, wie „Tanz auf dem Vulkan“, „unbeschreibliches Gefühl“, „wahnsinniges Erlebnis“, „gigantisches Teil“. Worte hierfür wurden nur noch in Superlative verwandt.
Bei diesem überschwänglichem Gehabe, die Augen nach oben zur Vulkanspitze gerichtet, kam ein Mann der Gruppe kurz vom Weg ab, und nur der Wachsamkeit der Führer ist es zu verdanken, dass er nicht in eine klaffende, heiße Felsspalte getreten hat, die sich unmittelbar neben dem Pfad befand.
Wir konnten uns nicht von dem beeindruckenden Ort trennen, und so machten sich die Führer dann doch noch einen kleinen Spaß. Sie baten mich zu übersetzen, dass wir nun weitergehen müssten, da die Zeit sonst nicht reichen würde. Ich übersetzte. Aber wohin, fragten wir uns alle?
Dort hoch, auf die abgebrochene Spitze des Pico zeigend, war die Antwort, es würde nicht viel länger als 3-4 Stunden in Anspruch nehmen. Was? Wie? Und augenblicklich war ein unüberhörbares ablehnendes Gemurmel der Gruppe zu vernehmen, was ein lautes herzhaftes Lachen der beiden Führer und dann auch der übrigen Personen zur Folge hatte.
Der Abstieg auf der anderen Seite war im Gegensatz zum Aufstieg kinderleicht. Durch lockere feine Lava-Asche ging es rasendschnell bergab. Zwar hatte jeder von uns haufenweise spitze, wie unzählige Nadeln pickende, Lavasteinchen unter den Fußsohlen, da man teilweise bis zu den Knien in der losen Lava-Asche einsank aber was war das gegen das bisherige. Ein unbeschreibliches Erlebnis ging seinem Ende zu.
Unten angekommen erwartete uns Signore Zanini und ein weiterer Herr mit dem Rest der Gruppe . Alle waren umgehend bemüht, uns, die wir auf dem Pico waren, mit Getränken zu versorgen. Die Anstrengungen des Aufstiegs aber auch die große Begeisterung war bei keinem Teilnehmer zu übersehen.
In Europa, insbesondere in Deutschland, würden derlei Exkursionen mit größter Wahrscheinlichkeit nur unter strengen Sicherheitsvorkehrungen mit vorheriger behördlicher Genehmigung möglich sein. Und so ganz ungefährlich ist es ja auch nicht, mit einer wild zusammen gewürfelten Touristengruppe dergleichen durchzuführen. Wie man mir berichtete, muss im Jahr 1997 ein amerikanischer Teilnehmer beim Besteigen des Hauptkraters vom Weg abgekommen und in den Krater gestürzt sein. Er war zum Glück nur leicht verletzt und wurde nach Stunden gerettet aber diese Vorstellung, in ein Kraterloch zu fallen, kommt fast schweißtreibenden Alpträumen gleich.
Als alle Laienbergsteiger sich der Lavasteinchen aus den Schuhen entledigt hatten und sich wie schwere Bleifiguren in die Autositze niederließen, wurde die Fahrt fortgesetzt. Nach einigen Kilometern erreichten wir das Kraterdorf Cha das Calderas.
Es ist durchaus nicht einfach zu beschreiben, was ich beim ersten Anblick dieses Dorfes fühlte. Schon die kleinen runden unverputzten, aus dunklen großen Lavagesteinsbrocken in die Lava-Asche gebauten Häuser lassen einen an der Realität zweifeln. Es sieht alles so unwirklich aus. Der Konvoi stoppte an einem dieser Steinhäuser mitten im Dorf und Signore Zanini teilte uns mit, dass es nun an der Zeit wäre, eine Malzeit zu sich zu nehmen. Wir gelangten durch eine Türe in den Innenhof eines Bauernhauses. Die dort wartende Großfamilie begrüßte uns aufs herzlichste. Unter einem provisorisch errichteten Sonnenschutzdach befand sich ein großer mit den einfachsten Mitteln liebevoll gedeckter Tisch, umgeben mit den verschiedensten Stuhlausführungen.
Und dieses Essen im Freien war wiederum ein unvergessliches Erlebnis. Zum selbstgebackenen Brot gab es frischen Ziegenkäse, sonnengetrockneten Fisch, sowie ebenfalls sonnengetrocknetes Fleisch. Aber den Höhepunkt stellte der zur Speise gereichte rote Fogowein dar. Gewachsen in der fruchtbaren Vulkanerde der Feuerinsel hat er einen unvergleichlich wunderbaren Geschmack. Würde hiervon mehr produziert werden können, wäre er sicherlich auf der ganzen Welt bekannt und von Kennern geschätzt und somit dann auch sicherlich unerschwinglich werden. Die gesamte Familie bemühte sich rührend, uns gutes zu tun, und mit dieser bescheidenen liebenswürdigen Art haben diese Menschen sich fest in meinem Gedächtnis verankert.
Ich kann es kaum erwarten, einmal für einen längeren Zeitraum auf diese Insel und vor allem in das Kraterdorf zurückzukehren. Signore Zanini hat bereits gute Vorschläge gemacht. Allerdings habe ich mit Fogo erst 2 der insgesamt 10 bewohnten Inseln kennen gelernt und ich bin zu neugierig um auf die anderen zu verzichten.
Auf dem Rückweg nach Sao Filipe konnten wir nochmals die traumhafte Vulkanlandschaft genießen, um dort angekommen im Hause der Zaninis mit echtem Fogo-Bohnenkaffee und leckerem Kuchen bewirtet zu werden. Angeregt wurden Eindrücke ausgetauscht, und schon war es an der Zeit, um zum Flughafen zurückzukehren, wo bereits die kleine „Sardinenbüchse“ auf uns wartete. Wenn ich während des Hinfluges in diesem engen Transportgefährt, wie jedes mal bei einem Flug mit derartigen Fluggeräten, noch leichte Angst verspürte, so war ich auf dem Rückflug mutiger denn je, schließlich hatte ich ja soeben einen noch lebenden Vulkan bestiegen.
Die restliche Zeit auf Sal ging leider wie immer viel zu schnell vorbei. Aber…...ich würde immer wiederkommen, das stand seit der ersten Begegnung mit den Kapverden bereits fest.